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KLEINE AUSSTELLUNG "HISTORISCHE BÜROTECHNIK" |
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Edelmann
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Frühe deutsche Eintastermaschine mit Typenrad.
Erscheinungsjahr: 1894
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Edelmann (ab 1897) |
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Einstellschlitze, Zeiger |
Typenrad mit Farbröllchen |
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Einstellskala mit Zeiger |
Messing-Typenrad |
Leertaste, Umschalttasten |
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Die Maschine wurde von der Nähmaschinenfabrik Wernicke, Edelmann & Co., Berlin im Jahr 1897 als Patent angemeldet. Den Vertrieb übernahm zunächst die "Schreibmaschinen-Gesellschaft Patent Edelmann GmbH" in Berlin. Im Jahr 1902 wurden dann die Herstellungsrechte an die "Gesellschaft für feinmechanische Industrie vorm. A. Greff & Co. GmbH" in Frankfurt/Main übertragen. Anschließend erfolgte die Produktion durch die "Julius Pintsch A.G." in Frankfurt/Main.
Die Zeigerschreibmaschine "Edelmann" hatte ein Typenrad mit 84 Zeichen in drei Reihen, sowie eine emaillierte, leicht gerundete Zeichenskala mit 28 Einstellschlitzen. Damit sämtliche Zeichen gedruckt werden konnten, war somit eine doppelte Umschaltung notwendig. Hierfür hatte die Maschine zwei Umschalttasten; außerdem war noch eine Leertaste vorhanden.
Mit dem Einstellhebel wurde das gewünschte Zeichen gewählt. Sobald der Hebel - falls erforderlich bei gleichzeitiger Betätigung der entsprechenden Umschalttaste - in den Schlitz heruntergedrückt wurde, wurde das Typenrad zur Einfärbung über ein Farbröllchen geführt, in die eintsprechende Druckstellung gedreht und das Zeichen im Oberaufschlag auf die Walze geschlagen.
Da das Typenrad relativ hoch über der Walze angebracht war, hatte die Maschine einen starken Aufschlag, so daß sie auch zum Schreiben mit Durchschlägen geeignet war.
Die "Edelmann" verstand sich um die Jahrhundertwende als Konkurrenzprodukt zu den um das vierfache teuereren Standardschreibmaschinen.
Die Maschine wurde auch während des ersten Weltkriegs noch produziert und konnte als "Eintaster"-Maschine mit Hilfe einer Zusatzausrüstung für die Umschalt- und Leertasten auch von Kriegsversehrten mit Hand- oder Unterarmamputation benutzt werden.
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Maschinendaten: Bezeichnung: Edelmann Technik: Zeigermaschine mit Typenrad, Oberaufschlag, Farbröllchen-Einfärbung Besonderheiten: Typenrad aus Messing Erscheinungsjahr: 1897 Hersteller: Gebr. Pintsch, Frankfurt a.M. Seriennummer: 15613
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Quellen: Kunzmann, Hundert Jahre Schreibmaschinen im Büro, Merkur-Verlag, Rinteln 1979; Dingwerth, Historische Schreibmaschinen, Verlag Dingwerth, Verl 1993; Robert, The Virtual Typewriter Museum, www.typewritermuseum.org 2004
(009S600537-1104-02.12.2004-0406)
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Arnold Betzwieser - Steuerberater-Rechtsbeistand - Miltenberg
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